Augenrauschen

Klaus Filip & noid

Ein Workshop zum Thema Lichtton von Klaus Filip und noid.
Zum Herstellen eines Lichtton- Senders und Empfängers sind keine technischen Vorkenntnisse erforderlich. Ein Experimentiertisch lädt dazu ein die überaschend einfachen Grundlagen dieser Technologie anzu-greifen, anzu-hören und anzu-schauen.

Die Idee Klänge mit Hilfe von Licht zu Übertragen, zu Speichern oder zu Manipulieren, prägte die Entwicklung der frühen Synthesizer, neben dem Superpiano [in der Sammlung des Technischen Museum Wien] sind hier als Beispiele der legendäre ANS Synthesizer von Evgeny Murzin [Moskau] oder Lev Thermens Rhytmicon zu nennen.

Auf der selben Grundlage wie Oskar Fischingers bahnbrechende Experimente in klingende Ornamente funktionierte auch die Tonspur auf Kinofilmen bis in die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts als kommerzielle Anwendung.

In der digitalen Welt feiert sie in abstrahierter Form (Informationsübertragung und Speicherung) ein massives Comeback bei der Lichtleitertechnologie und digitalen Speichermedien.
Höchste Zeit also sich diese Technologie auf respektlose, lustvolle und gut erfahrbare Art wieder anzueignen.

Programm