Hans W. Koch

© Hans W. Koch

© Hans W. Koch

beschäftigt sich als Künstler am liebsten mit Offensichtlichem, aber mit nicht Naheliegendem. Dies kann sich ebenso auf den Gebrauch von Haartrocknern als kybernetische Maschinen, wie die sehr wörtlich genommene Verwendung von Laptops als Musikinstrumente beziehen. Auch in der Arbeit mit klanglichem Material versucht er die Dinge beim Wort zu nehmen, wie z.b. in der Installation “circle of fifths”, wo der Tonraum des Quintenzirkels über 12 Lautsprecher wiedergegeben wird. “Ich betrachte Kunst im Allgemeinen als Ausformung von Gedanken in unterschiedlichen Materialien. Persönlich ziehe ich konzeptionelle Ansätze vor: mehr Gedanke, weniger Material.” 2007 war er als Gastprofessor für Komposition und “experimental sound practices” am California Institute of the Arts in Los Angeles und 2008 erhielt er den “Award of Distinction” beim Prix Ars Electronica.

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