Unfold

Mediation by reinterpretation

Das Projekt wurde von LIMA initiiert und 2016 in mehreren interdisziplinären Netzwerktreffen weiterentwickelt. Die grundlegende Fragestellung ist: Wie katapultieren wir ephemere analoge/digitale Kunst ins nächste Jahrtausend?

Medien sind vom Aussterben bedroht, Daten können nicht mehr ausgelesen werden und unsere Kultur versinkt im digitalen Nirvana. Neben permanenter Migration von Daten und der Erhaltung und Pflege aussterbender Hardware ist Re-interpretation, oder einfach Interpretation – wie es die Musik seit Urzeiten bereits tut, eine vielversprechende Strategie.

Was bedeutet das im musealen Kontext, in Fragen der Preservierung?
Wann sprechen wir bei einer Re-interpretation von einem neuen Werk?
Diesen und anderen Fragen wird in weiteren interdisziplinären Netzwerktreffen nachgegangen und anhand von Aufträgen an KünstlerInnen Medienkunstwerke zu interpretieren praktisch umgesetzt und analysiert.

Konkret besteht für 2017 eine Kooperation mit der Medienwerkstatt Wien, aus deren Sammlung ein Werk Re-interpretiert und präsentiert wird. Geplant ist langfristig auch die Einbeziehung Niederösterreichischer Museen und Sammlungen in das Projekt.