Art’s birthday 2019

IMAge-to-Poem Service
von Norberth Math

DO 17 01 2019 15:00 – 19:00
Wahlbüro XX Techné 6.0
Linzerstrasse 17, St. Pölten

Eine Veranstaltung im Rahmen von Wir Haben Eine Wahl

Eine Million und 56 Jahre ist es her, seit der Mensch die Kunst erschaffen hat. Seit damals wird unermüdlich Kunst geschaffen, eine, wie man wohl weiß, spannende und lohnende Arbeit wird verrichtet, und es ist kein Leichtes diese zu tun. Dabei ist wohl jeder Mensch in der Lage Kunst zu schaffen, aber die wenigsten machen sich die Mühe und schätzen was die Kunst hervorbringt. Es soll sogar Menschen geben, die glauben ohne Kunst leben zu können.

Es wird an der Zeit dass die Kunst in der Lage ist sich selbst zu reproduzieren. Im Sinn der „creation permanente“ wird im IMA-to-Poem Service die Kunst sich selbst Geschenke machen.

 

Eine KI (neuronales Netz) schreibt Gedichte. Diese Gedichte werden aus Bildern generiert, welche der KI vorgelegt werden. Wir verwenden dazu die Software img2poem [github.com/bei21/img2poem] und ein online Interface, über welches das Publikum Bilder hochladen und die generierten Gedichte lesen kann (zusätzliches Service: dies kann auch zb. via Twitter bzw. Instagram erfolgen).

Bei unserer Party werden wir Bilder aus dem Netz und der Ausstellung im Wahlbüro suchen, ausdrucken und dem img2poem Programm vorlegen. Elisabeth Schimana wird die Gedichte im Audio Live Stream rezitieren und wir werden den Gedichten einen passenden musikalischen Rahmen geben – Musik  aus algebraischen Mustern gewebt.

Niemand Hat Die Wahl

räumliche text intervention und polymediale live performance zur lage deiner welt

19 12 2018 17:00 – 21:00
18h Performance mit Aiko

Konzept, Text, Projektion: starsky
Choreografie, Tanz: aiko
Musik: akkamiau und Norbert Math
live audio stream: instru.ment.org

Wahlbüro XX TÉCHNE 6.0
Linzerstrasse 17, St. Pölten

Eine Veranstaltung im Rahmen von Wir Haben Eine Wahl

das selbstbestimmungsrecht über den weiblichen körper wird in allen patriarchalen kulturen zielsicher als macht instrument verwendet. nicht nur wird der körper der frau permanent für den männlichen blick optimiert und dem männlichen per gesetz unterworfen, sondern auch wird die große macht der frau, die reproduktion, ihr zur schwäche umgedeutet, die sie für geld, macht und funktion als untauglich erklärt, und dadurch in ihr gegenteil verkehrt. und zuletzt, die krönung dieser zweckentfremdung, wird dann die gesamte reproduktions- und betreuungsarbeit der frau alleine zugeschrieben, mit geringer wertschätzung belegt und in die sphäre der unbezahlten arbeit verschoben. kein wunder also, daß sich an der weiblichen selbstbestimmung über ihren eigenen körper im patriarchalen kontext seit langem und unvermindert die gemüter entzünden. auf den leib geschrieben oder einverleibt bleibt der weibliche körper kulminationspunkt im patriarchal-feministischen diskurs.
diese einschreibungen in, und zuschreibungen an den weiblichen körper, sowie die zugehörigen deutungs- und bedeutungsräume werden zu einer polymedialen live performance verdichtet, in der sich jede ihr eigenes bild machen kann.