Wir Haben Eine Wahl

Eröffnung 18 10 2018 18:00
Fotogalerie

Amtsstunden: Di, Mi, Do 15:00 – 19:00 (außer Feiertage)
Weihnachtspause: 24 12 2018 – 07 01 2019
Wahllokal geöffnet bis 25 04 2019

Wahlbüro XX TÉCHNE 6.0
Linzerstrasse 17, St. Pölten

Konzeptteam: Seppo Gründler, Elisabeth Schimana und Tamara Wilhelm
ExpertInnen: Lenka Kocisova, Karin Macke, Norbert Math, Christian Munk, Pia Palme, Andreas Rathmanner und Markus Wintersberger

Würden Sie sich klonen lassen? Gehört Abtreibung wieder gesetzlich verboten? Braucht es in unserer Gesellschaft noch die Unterscheidung zwischen Mann und Frau? Wie wollen wir uns in der Zukunft reproduzieren? Sie haben die Wahl!

In unserem Wahllokal XX TÉCHNE 6.0 in St. Pölten beschäftigen wir uns künstlerisch, gestalterisch und forschend mit den verschiedensten Fragen und Facetten der Reproduktion und deren Zukunft und schaffen Raum für einen Diskurs zum Thema. In unseren Amtsstunden laden wir Sie herzlich ein, sich gemeinsam mit uns mit dem Thema Reproduktion und Geschlecht auseinanderzusetzen.

 

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Niemand Hat Die Wahl

räumliche text intervention und polymediale live performance zur lage deiner welt

19 12 2018 17:00 – 21:00
18h Performance mit Aiko

Konzept, Text, Projektion: starsky
Choreografie, Tanz: aiko
Musik: akkamiau und Norbert Math

Wahlbüro XX TÉCHNE 6.0
Linzerstrasse 17, St. Pölten

Eine Veranstaltung im Rahmen von Wir Haben Eine Wahl

das selbstbestimmungsrecht über den weiblichen körper wird in allen patriarchalen kulturen zielsicher als macht instrument verwendet. nicht nur wird der körper der frau permanent für den männlichen blick optimiert und dem männlichen per gesetz unterworfen, sondern auch wird die große macht der frau, die reproduktion, ihr zur schwäche umgedeutet, die sie für geld, macht und funktion als untauglich erklärt, und dadurch in ihr gegenteil verkehrt. und zuletzt, die krönung dieser zweckentfremdung, wird dann die gesamte reproduktions- und betreuungsarbeit der frau alleine zugeschrieben, mit geringer wertschätzung belegt und in die sphäre der unbezahlten arbeit verschoben. kein wunder also, daß sich an der weiblichen selbstbestimmung über ihren eigenen körper im patriarchalen kontext seit langem und unvermindert die gemüter entzünden. auf den leib geschrieben oder einverleibt bleibt der weibliche körper kulminationspunkt im patriarchal-feministischen diskurs.
diese einschreibungen in, und zuschreibungen an den weiblichen körper, sowie die zugehörigen deutungs- und bedeutungsräume werden zu einer polymedialen live performance verdichtet, in der sich jede ihr eigenes bild machen kann.