Patricia J. Reis
Patrícia J. Reis ist Medienkünstlerin, Forscherin und Dozentin und lebt in Wien. In ihrer künstlerischen und wissenschaftliche Forschung verfolgt sie einen kritischen und sensorischen Ansatz im Umgang mit Technologie. Sie benutzt Hacking, Ökofeminismus und Sensorik als Strategien, um Kontrollsysteme zu hinterfragen und sich kritisch mit der Komplexität von Systemen, im zeitgenössischen, technologischen, künstlerischen und gesellschaftlicher Kontext, auseinanderzusetzen. Patrícia Reis’ Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Medienkunstpreis des Edith-Russ-Hauses für Medienkunst in Oldenburg (2016), der Outstanding Artist Award für Medienkunst des österreichischen Bundesministeriums (2021) und eine Nominierung für den S+T+ARTS-Preis (2024). Ihre Arbeiten und Forschungen wurden international vielfach ausgestellt und veröffentlicht. Sie ist Postdoktorandin und leitende Forscherin des Projekts „Hacking the Body as the Black Box” (Elise-Richter-Programm) an der Universität für angewandte Kunst Wien, wo sie seit 2015 am Institut für Digitale Kunst lehrt.
Teilnahme an IMA Projekten
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