Adele Knall
© Felix R. Huber
Adele Knall (nicht-binär) ist interdisziplinäre Künstlerin, Musikerin, Kuratorin und Organisatorin mit Sitz in Wien und Mexiko Stadt. Die Arbeiten umfassen Klang, Performance, Installation, Skulptur, DIY-Elektronik, Radio, sowie experimentelle Medien und beschäftigen sich mit Bewegung, Hybridität, Widerstand, Fehlern und unterrepräsentierten Stimmen. Als Mitbegründerin des queeren Synthesizer-Labors Sounds Queer? leitet Knall Workshops, Jams und Performances, um elektronische Musik zugänglicher zu machen. Seit 2014 sind Knalls Skulpturen und Installationen in zahlreichen europäischen Museen und Gallerien zu besichtigen, darauf folgend Ausstellungen im europäischen Ausland, wie zum Beispiel Knalls Solo-Ausstellung „I’m gonna hang your tears to dry – ¡Grita y Lora!“, die 2024 in Mexiko-Stadt zu sehen war und sich mit kollektivem Trauma durch „Tränen“ aus Bronze und Aluminium auseinandersetzt. Knall wurde mit dem Österreichischen Radiopreis der Erwachsenenbildung und dem Europäischen Menschenrechtspreis ausgezeichnet und wird häufig national, wie international eingeladen, unter anderem auf der Biennale di Venezia, im Kunsthaus Wien, Ex-Teresa, Forum Cultural de España in Mexiko. Knalls Praxis verbindet queere Perspektiven, Sozialkritik und kollaboratives Engagement und nutzt Klang und Kunst, um Hierarchien zu hinterfragen und alternative Formen kollektiver Erfahrung zu entwerfen.
Teilnahme an IMA Projekten
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